Hallo Liebe Leserinnen,
Hallo Liebe Leser,
wir von Animal Police, wir von der Finca Noah 2.0 und alle unsere Tierischen Schützlinge hoffen das ihr gesund ins Neue Jahr gekommen seid und einen super Start im Jahr 2026 hattet.
Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, wie ich am 31.12.2025, sprich am Silvesterabend in Köln am Flughafen saß und euch den Newsletter mit den Ereignissen vom Dezember geschrieben habe.
Heute schreibe ich diese Zeilen wieder von der Finca Noah 2.0 in Begleitung von einem kleinen Wirbelwind. Marlon ein kleiner Kater der bei uns in den Ferien ist. Ein Riesen Schatz, hat vor kurzem eine Augen Op hinter sich bringen müssen, wobei ihm ein Auge entfernt wurde. Marlon ist auf FIV und FELV positiv getestet, daher sind wir vorsichtig mit dem zusammen Leben unserer Katzen. Die kleinsten sind noch nicht vollständig geimpft, und ein Ansteckungsrisiko möchten wir selbstverständlich umgehen.
Ich sitze mit ihm im Schlafzimmer und beobachte im Augenwinkel wie er mit dem Hundebett von Frau Meier spielt. Ich glaube ich muss hier niemanden erklären wer Frau Meier ist? Die kleine Yorshier Dame, die auf ihren Namen hört wie keine andere.

Ein Schockmoment mit großem Verlust
Unsere Kaninchen, Tauben, Wellensittiche, Agaponis, und Nymphensittiche haben sich auf der alten Finca eine gemeinsame große Voliere geteilt. Ab und an gesellte sich eine Kükenfamilie dazu, die so Schutz vor den gefahren der Greifvögel und Ratten gefunden hat.
Diese Voliere gibt es auf der Finca 2.0 in dieser Form leider noch nicht, wir arbeiten aber mit Hochdruck daran. In Mühevoller Fleißarbeit haben wir zwei Provisorische Volieren aufgebaut um diesen Tieren ein wenig Freiraum zu bieten und die Käfig Haltung aus denen wir sie teilweise befreit haben zu umgehen, bis die große Voliere von 100 qm fertig und vor allem sicher gebaut ist.
In der Nacht vom 9 ten auf den 10 ten Januar, ist es plötzlich stürmisch geworden. Den Wind habe ich am späten Abend noch wahrgenommen, dass es in der Nacht aber nochmals schlimmer wurde leider nicht. Am Samstag morgen als es langsam hell wurde, ich mich auf die Suche nach dem Kater Leo machte der seine Medikamente nach einer Zahn Operation einnehmen musste, habe ich beim Blick nach draußen in die Richtung in der wo die Provisorische Voliere steht, einen Schock Moment erlebt. Die Voliere wurde vom starken Wind weggeweht. Scheinbar hat sich der Wind in dem Geschlossenen, geschützten Teil der Voliere verfangen und sie somit angehoben. Etwa drei Meter versetzt kam sie wieder zum stehen, aber leider so, dass ein Gitter und das Kaninchen Haus kaputt gegangen ist. Die Voliere war nicht mehr sicher. Die Vögel, Tauben und Kaninchen konnten aus ihrem vermeintlich sicheren Ort heraus und leider auch andere Tiere die eine Gefahr für sie sind rein. Wir machen unseren Freigänger und auf dem Hof lebenden Katzen keinen Vorwurf das sie die Gelegenheit ergriffen haben in die Voliere zu kommen. Mein Sohn Juan und ich standen Fassungslos und geschockt mitten in der zerstörten Voliere in der bereits mehrere Agaponis und Tauben von den Katzen verletzt und leider auch getötet wurden. Es brauchte einen kurzen Moment um uns bewusst zu werden was passiert ist und das wir handeln müssen um all die Überlebenden Tiere zu schützen. Die Voliere haben wir schnellst möglich gesichert so das keiner mehr rein und auch keiner mehr raus konnte.
Mein Sohn hat sich um die Überlebenden Vögel gekümmert, während ich die bereits gestorbenen Tiere weg genommen habe. Es ähnelte einem Schlachtfeld. Überall waren Federn und Blut, egal wo man hingesehen hat. Dann mussten wir uns auf die Suche nach den Kaninchen machen. Eines haben wir schnell wieder gefunden. Er hoppelte fröhlich auf der Finca umher, dass zweite war auch nach Stundenlanger Suche nicht auffindbar.

Nadja ist Stundenlang mit dem Schäferhund Hutch an der Leine auf dem Grundstück umher gelaufen um das vermisste Kaninchen zu finden. Wir wussten nicht ob es verletzt wurde, daher war uns wichtig es so schnell wie möglich zu finden. Und wenn einer es finden wird, dann wäre es Hutch gewesen, der liegt nämlich mit einer Ruhe und Faszination vor der Voliere und beobachtet das Geschehen innen für sein leben gerne.
Ich sag immer er sitzt im Kino!
Während der Suche und dem ablaufen der Finca, habe ich mit Schrecken weitere Sturmschäden entdeckt. Ein Zaun ist weggebrochen. Es hätte jeden Moment ein Hund auf das Grundstück eindringen können, denn die Spaziergänger in unserer Nachbarschaft nehmen es nicht so genau mit der Leinenpflicht. Wir haben bei uns 10 freie Hunde herumlaufen, da kann sich jeder vorstellen was passiert wenn da ein fremder Hund auf das Grundstück eindringt.
Bei einem der Hundezwinger ist eine Platte vom Dach weggeflogen. Ich möchte betonen das eine dieser Platten etwa 40 Kilogramm schwer ist und zudem verschraubt war. Da hatten wir Glück. Die weggeflogene Dachplatte hat kein Tier verletzt und zum Glück ist auch keines in den offenen Zwinger hinein. Hühner und Katzen sind für die Hündin Avalon keine Freunde.
Farah war an diesem Wochenende beruflich in der Schweiz. Ich habe sie natürlich sofort telefonisch informiert was passiert ist. Erstaunlich ruhig hat sie versucht uns zu beruhigen. Ihre stärke ist das organisieren, sofort hat Farah Nadja und Anna mobilisiert um uns beim Aufräumen der Sturmschäden und verpflegen der Tiere zu helfen. Zwei starke männliche Hände haben sofort angefangen den Zaun zu reparieren.
Dieses Unglück, der Verlust dieser unschuldigen kleinen Seelen, wurde in den Medien veröffentlicht. Wir haben viele Tierliebende Menschen die uns, unsere Arbeit und vor allem unsere Tiere unterstützen. Genau diese Menschen möchten wir über die Medien erreichen und auf dem laufenden halten was mit unseren Schützlingen passiert, wie es ihnen geht.
Es gibt aber auch Menschen die mit Tieren, mit dem Tierschutz, und auch mit sich selbst nichts anfangen können. Die sogenannten Hater haben auf den Bericht reagiert und das ganze hinterfragt. Böswillig behaupten sie es hat kein Unwetter, keinen Sturm, kein Wind gegeben. Sie hinterfragen die Art des Tierschutz wenn man durch ein Unwetter so viele kleine Seelen verliert.
Es ist eine absolute Frechheit ( und das ist wirklich nett ausgedrückt ), was sich diese Menschen erlauben. Das es so böse und hasserfüllte Menschen gibt die sich wieder Mal keineswegs bewusst sind welchen Schaden sie mit solchen Behauptungen und Anschuldigungen lostreten, macht mich extrem wütend.
Ich habe mit meinem Sohn morgens um 7:30 Uhr in einer zerstörten Voliere gestanden, Juan noch im Schlafanzug, ohne Socken, ohne Schuhe. Juan stand weinend da, hat seine geliebten Tauben die er mit der Flasche groß gezogen hat, die Agaponis die er aus dem Ei schlüpfen sehen hat Blut überströmt, teils ohne Kopf am Boden liegend vorgefunden. Handzahme Tauben flatterten noch vor Schreck Nervös umher. Er war am Boden zerstört. Er fühlte sich hilflos, hat aber dennoch die Überlebenden Vögel sichern können. Verständlicherweise kam ihm in diesen Moment ein Gefühl des Hasses den Katzen gegenüber hoch. Zudem hatte er große Angst um die Kaninchen die ihm sehr ans Herz gewachsen sind. Den ganzen Tag war Juan im Kontakt mit der Lieben Sonja aus der Schweiz, die sich mit Kaninchen bestens auskennt, um sich Rat zu holen wie wir das vermisste Kaninchen wieder finden.
Es ist ein leichtes Zuhause auf der Couch zu sitzen, mit einem Fake Profil und einem Fantasie Namen blöde Kommentare zu schreiben. Diese Menschen haben keine Achtung vor dem was wir Tierschützer Tag täglich leisten. Ich weiß nur, mein Sohn ist mit seinen 15 Jahren all diesen Menschen überlegen. Ich habe ihm bei der Erziehung beigebracht, mit Tieren, egal welches es ist, liebevoll und würdevoll umzugehen. Mein Sohn hat ohne mir etwas zu sagen all die verstorbenen Tiere begraben und ihnen somit die letzte Ehre erwiesen und sie mit einem letzten Gruß in Frieden gehen lassen.
Ich weiß nicht was bei der Erziehung mancher Menschen falsch gelaufen ist, aber eines solltet ihr wissen.
Karma lässt Grüßen!
Die Menschen die solch eine Hetz Kampagne im Internet starten, sind schlimmer als der stärkste Sturm auf Mallorca. Ich habe schon einige Unwetter auf Mallorca miterlebt. Gegen die Natur sind wir machtlos, aber gegen die „ Hater“ kann man was tun, versprochen!!!
Wir haben die Provisorische Voliere zwar gesichert, aber das schreckliche Erlebnis Sitzt immer noch so tief in mir, dass ich bei jedem Wind der jetzt im Winter zu genüge über die Insel fegt in Alarmbereitschaft bin. In jeder Stürmischen Nacht bin ich Stündlich mit der Taschenlampe auf der Finca unterwegs und schau nach dem rechten nur um mein Gewissen zu beruhigen das es allen Tieren gut geht.
Wir hoffen das wir jetzt schnellstmöglich die Voliere fertig bauen können, damit die Tiere aus dem Provisorium ausziehen können.
Drückt uns die Daumen das die stürmischen Zeiten auf Mallorca bald vorbei sind und die Temperaturen wieder steigen.
Ich bedanke mich vielmals für das Lesen und durchhalten bis zum Ende. Ist diesmal ein wenig länger geworden.
Grüße von der Finca Noah 2.0
Nadine De Tomi





